Erstmals in Trägerschaft des Stadtsportverbands und in erweiterter Form findet von Mai bis September wieder die Aktion „Sport im Park“ statt. Details sind nachstehendem Folder zu entnehmen; kurze Erläuterungen zu den einzelnen Angeboten gibt es weiter unten.

Kurze Erläuterungen zu den Angeboten:

 

Seniorentanz

Den Teilnehmer/innen soll aufgezeigt werden, wie man mit tänzerischen Bewegungen auch im fortgeschrittenen Alter fit und gelenkig bleiben kann, wobei nicht die perfekte Choreographie, sondern der Spaß an der Bewegung eindeutig im Vordergrund steht.

 

Tai Chi Chuan im Honan Stil

Eine langsame, fast zeitlupenhafte Abfolge festgeschriebener Bewegungen kennzeichnet das „Chinesische Schattenboxen“, das die Koordination des Körpers, die geistige Konzentration, eine tiefe Atmung und das Sinkenlassen betont. Die Form des Honan-Stils basiert auf zwei liegenden Kreisen (einer Acht) und lässt den Ausübenden viel Freiraum für eigene Bewegungsmuster.

 

Gymnastik nach Feldenkrais

Gymnastik nach der Feldenkrais-Methode soll den Menschen befähigen, über die bewusste Wahrnehmung von Bewegungsabläufen nachteilige Bewegungsmuster abzustellen bzw. zu vermeiden und neue Bewegungsalternativen zu erwerben. Indem sich der Lernende über das eigene Tun bewusst wird, entsteht neue Beweglichkeit für Körper und Geist.

 

Waldbaden – natürlich gegen Stress

Shinrin Yoku, eine japanische Regenerations- und Erholungsübung zur Stärkung der Lebenskraft, hilft beim Abschalten und Entspannen, führt zu Stressabbau und verschafft neue Kreativität. Es muss nicht unbedingt ein tiefer Wald sein, jeder Ort in der freien Natur (wie auch ein Stadtpark) ist für die Entdeckung der körperlichen und gedanklichen Langsamkeit durch bewusste Naturerfahrung geeignet.

 

Yoga

Die bei „Sport im Park“ vermittelten Yogaübungen beinhalten sowohl einfache als auch anspruchsvolle Bewegungen im fließenden Stil (vinyasa); Meditation und Atemtechniken (pranayama) gehören selbstverständlich auch dazu. Wichtig ist dabei, kein bestimmtes Ziel zu verfolgen, sondern einfach durch das reine Tun Freude zu empfinden.

 

Lachyoga

Lachyoga stärkt, gibt seelische Widerstandskraft und schenkt allgemein eine positive Grundeinstellung. Aktiviert durch Lachspiele und einfache Übungen führt zunächst gekünsteltes zu echtem Lachen; die Teilnehmer/innen dürfen ihr „inneres Kind“ rauslassen und Freude dabei haben. Den Abschluss der Übungen bildet Entspannung bei einer geführten Meditation.

 

Qi Gong

Qi Gong ist eine der ältesten chinesischen Meditationsmethoden, die psychosomatischen Störungen vorbeugt und die Leistungsfähigkeit steigert. Vermittelt werden zum einen einfache Übungen in Ruhe und zum anderen Bewegungen, die der Förderung der Gesundheit von Körper, Geist und Seele dienen.

 

Kindertanz

Kinder erlernen auf spielerische Art kleine Schrittkombinationen und erste Ballettsequenzen.

 

Jazz-Dance

Alle tanzbegeisterten Erwachsenen sind angesprochen. Leichte Tanzschritte, trendige Musik, coole Moves bis hin zu einer kleinen Choreo – einfach mit guter Laune auspowern…

 

Taekwondo-Fit für alle

Die Hüfte wieder locker bekommen nach langem Sitzen im beruflichen Alltag, Muskeln wieder mobilisieren, Koordinationsfähigkeit verbessern, all das und noch viel mehr beinhalten die abwechslungsreichen Übungen – mal alleine, mal mit einem Trainingspartner – beim „Gesundheits-Taekwondo“ für (Wieder-)Einsteiger im Alter von 6 bis 99. Und bei Fußtechniken gegen eine Pratze (kleine Zielfläche aus Schaumstoff) wird auch die Kondition gefordert und gefördert.

 

Fechten mit dem langen Schwert

Mit dem Schwert zu fechten, bedeutet Fitness, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer auf hohem Level anzusprechen. Wie bei allen Kampfsportarten steht der extrem hohe Stellenwert von Disziplin, Respekt, Höflichkeit und Vertrauen gegenüber dem Partner im Vordergrund. Diese zu vermittelnden Werte machen es nicht nur für Erwachsene, sondern gerade auch für Kinder sehr geeignet. 

 

Sport mit Spaß ab 55

Im Fokus der Trainingseinheiten stehen Übungen zur Kräftigung der Skelettmuskulatur und zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems, kombiniert mit Techniken aus dem Taekwondo; spezielle Stretching- und Entspannungsübungen runden das Programm ab. Man muss nicht besonders gelenkig oder sportlich sein, das Augenmerk liegt auf der persönlichen Fitness und dem Spaß an der Bewegung, und Jede/r trainiert im Rahmen ihrer/seiner Möglichkeiten.